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« : 13 Eylül 2008, 22:08:32 »





5- Die drei Eide
Unser erster Eid ist der Ahd-Eid unseres physischen Körpers.

Yasin Sure 60, 61 :

"Ihr Söhne Adams, habe ich nicht von Euch den Ahd-Eid genommen, daß ihr nicht zu Sklaven Satans werdet, weil Satan Euch ein offenkundiger Feind ist? Habe ich nicht von Euch den Ahd-Eid genommen, daß Ihr meine Diener werdet? Das hingegen ist, sich auf dem Sirat-i Mustakiym zu befinden".

Unser zweiter Eid ist der Yemin-Eid unserer Seele (Nefs).

Müdessir Sure 38, 39, 40:

"Alle Nefs (Seelen) sind Geiseln (in der Hölle). Nur die Eigner des Yemin-Eids werden im Himmel sein (jene, die ihren Allah gegebenen Eid, ihre Seele zu reinigen, einhalten)".

Unser dritter Eid ist der Misak-Eid unseres Geistes.

Rad Sure 20, 21, 22:

"Sie halten ihre Eide mit Allah ein und brechen den Misak-Eid, den sie Allah gaben, nicht".

"Sie führen das, was von Allah befohlen wurde, zu Allah zurückzuführen (ihren Geist), zu Allah zurück. Sie sind diejenigen, die sich vor schlechter Rechnung fürchten, Allah gegenüber Huschu empfinden und sich geduldig wünschen, Allah zu erreichen.".

Das Erreichen dieses Ziels bringt die Freudenbotschaft für das Paradies mit sich, für alle, die ihre drei Eide einhalten, d.h. den Yemin-Eid, ihre Seele zu reinigen, den Misak-Eid, ihren Geist zu Allah zu führen und den Ahd-Eid des physischen Körpers, Allahs Diener zu werden. Sie alle, erklärt Allahu Teala, gelangen in das Paradies. Hier die Fecr Sure 27, 28 und 29. Allahu Teala gebietet wie folgt:

FECR 27,28,29: "Du Seele, die du Mutmain(Zufrieden) geworden bist, sei mit Allah zufrieden und gewinne Allahs Zufriedenheit".

D.h. erreiche die Tezkiye-Stufe, erziehe deine Seele, kläre sie. Bei seiner Ansprache zum Geist, wird seitens Allahu Teala die Rückkehr des Geistes zu Allah befohlen. Dann rief Allahu Teala dem physischen Körper zu: "Dann komm unter meine Diener".

Das bedeutet, daß zuerst die Tezkiye unserer Seele stattfindet, dann das Erreichen Allahs unseres Geistes und daraufhin der physische Körper zum Diener Allahs wird und somit die drei Eide, die wir vor der Zeit Allah leisteten, verwirklicht werden. Wenn diese drei Eide von jemandem erfüllt werden, dann kommt die Fecr Sure 30 in Anwendung. Allahu Teala gebietet in der Fecr Sure 30:

"und trete in mein Paradies ein".

Wenn somit die drei Eide, die Allah vor der Zeit geleistet wurden, eingehalten werden, sehen wir, daß allen Menschen die Freudenbotschaft für das Paradies überbracht wird. Wie denn auch, wenn wir uns die Vorgeschichte betrachten, Allahu Teala in der Maide Sure 7 uns allen die drei Eide befiehlt und daraufhin am Ende dieses Verses die Geister, Seelen und physischen Körper aller Menschen mittels der geleisteten Eide in die Pflicht nimmt. Er sagt:

"Ihr seid alle verpflichtet, die mir geleisteten Eide einzuhalten".

Ihr Alle. Das bedeutet, daß diese Eide von allen Menschen vor der Zeit Allahu Teala geleistet wurden und alle zur Einhaltung dieser Eide verpflichtet wurden. Außerdem gebietet unser großer Rabb in der En´am Sure 152 wie folgt:

ENAM-152: "Hält Eure Eide (drei Eide) mit Allah ein".

Somit wurden uns unsere drei Eide zweimal zum Gebot gemacht.
 
 

5.1. Das Einhalten unserer Eide ist uns ein Gebot

Der Kur´an-i Kerim beläßt es nicht nur bei der Erinnerung  an die Eide, die die Menschen Allah gaben. Er geht einen Schritt weiter. Unser großer Rabb macht uns unsere Allah geleisteten Eide, zum Gebot. Hier der Vers in dem der Ahd-Eid, der Allah geleistet wurde, uns zum Gebot gemacht wird:
 

Bakara Sure 21, unser großer Rabb gebietet:
 

"Ihr Menschen, werdet zum Diener Allahs, der euch erschuf".
 

Also werdet nicht zum Diener Satans. Der Allahu Teala vor der Zeit geleistete  Eid hatte den gleichen Inhalt: Allahs Diener und nicht zum Sklaven Satans  zu werden. Der Ahd-Eid unseres physischen Körpers wurde uns drei mal  zum Gebot gemacht.

Der Yemin-Eid unseres Nefs, wurde uns von Allahu Teala zum Gebot gemacht.  Allahu Teala sagt:
 

MAIDE-105: "Ihr, die ihr Amenu geworden seid, die Tezkiye (Reinigung)  eurer Seele wurde Euch zum Gebot gemacht".

"Wenn ihr (durch die Reinigung eurer Seele) mit eurem Geist Allah erreicht  habt (Hidayet), können diejenigen, die auf dem Irrweg (Dalalet) sind  euch keinen Schaden anrichten", gebietet Allahu Teala. Das bedeutet, daß die Tezkiye (Reinigung) unserer Seele seitens unseres großen Rabbs uns drei mal zum Gebot gemacht wurde. Wenn wir zum Misak-Eid kommen, den unser Geist Allah geleistet hat, sehen wir, dass seitens Allahu Tealas in sieben Versen insgesamt neun mal im Kur´an-i Kerim dieser Eid uns zum Gebot gemacht wurde. D.h., daß seitens unseres Rabb das Erreichen Allahs mit unserem Geist uns insgesamt neun mal zum Gebot gemacht wurde. Entgegen dem dreifachen Gebot, unsere Seele zu reinigen und den physischen Körper zum Diener Allahs zu machen, hat Allahu Teala den Eid, Allah mit unserem Geist zu erreichen, nicht einmal, nicht zweimal, sondern genau neun mal zum Gebot gemacht.

Hier die Ayets:
 

  1. Die Zümer Sure 54:

 Unser großer Rabb gebietet: "Bevor über Euch die (Grab) Peinigung  kommt, erreicht, ergebt Euch Allah".

Nur einer der drei Körper hat die Fähigkeit, Allah zu erreichen".  Diesen Körper nennt Allahu Teala Geist. Und das Erreichen Allahs unseres  Geistes im irdischen Leben wurde uns zum Gebot gemacht. Wir sehen, daß  unser Prophet (SAV) bei der ersten Hutbe (Predigt) des ersten Freitagsgebetes  als ersten Satz folgendes sagt:

  "Ihr, die ihr Amenu seid, erreicht Allah".

 Daraufhin noch eine Erklärung:

"vor dem Tod". Unser Kur´an-i Kerim gebietet bevor über Euch  die Grabpeinigung kommt. Unser Prophet (SAV) bringt dem Thema noch mehr Offenheit  und sagt "vor dem Tod". Das bedeutet, daß der Vorgang des Erreichens  unseres Rabbs mit unserem Geist, während dieses irdischen Lebens, in  der Zeit, in der unser freier Willen dominiert, mit unserem freien Willen  verwirklicht wird. Das ist die Zümer Sure 54, nur einer der Verse, die  dieses Gebot beinhalten. Hier die übrigen Verse in ihrer Reihenfolge:
 

  2. Vers, Rum 31:

 Allahu Teala gebietet: "Kehre zu ihm zurück, erreiche Allah".
 

 3. Vers, Fecr 28:
 

"Kehre zu deinem Rabb zurück, erreiche Allah".
 

  4. Vers, Zariyat 50:
 

"So flüchte zu Allah, finde bei Allah Zuflucht".
 

5. Vers, Lokman 15:
 

"Wer mich erreicht hat, folge dessen Weg".

D.h., daß dieser Mensch den Sirat-i Mustakiym folgend Allahu Teala erreicht hat. Der Befehl Allahu Tealas ist offenkundig: Erreiche auch Du mich diesen Weg folgend, den Sirat-i Mustakiym folgend, gebietet Allahu Teala. Ein Befehl der der gesamten Menschheit gilt.
 
 
 

 6. Vers, Schura 47:
 

 "Folge der Einladung Allahs, bevor der von Allah unumkehrbare Tag (Todestag)  kommt": gebietet Allahu Teala.

 Das bedeutet, daß es für uns eine offenkundige Einladung Allahs  gibt.

  Yunus Sure 25: "Allah lädt zum Land der Ergebung ein" . Hier  hat unser großer Rabb das Wort "Darüsselam" verwendet. "Dar" bedeutet  Heimatland. Und "Es Selam" bedeutet Ergebung, welches vom Se-le-me-Stamm kommt. Und Allah lädt zu sich, zu Allah ein. Wir sehen, daß es Allahu Tealas Befehl ist ohne, daß das Wort "Einladung" gebraucht wird.

 In der Bakara Sure 208 gebietet Allahu Teala:

 "Ihr die ihr Amenu seid, ergebt Euch alle".

 Das bedeutet, daß Allahu Teala alle Menschen, uns alle, einlädt,  uns Allah zu ergeben. Die Ergebung hingegen ist ein drei dimensionales Geschehen.  Wir haben drei von Allah uns anvertraute Körper. Zunächst unseren  Geist, dann den physischen Körper, und dann unsere Seele. Die Ergebung  gilt für jeden unserer drei Körper. Allahu Teala gebietet uns, in die Ergebung einzutreten, welche von dem Wortstamm SILM kommt, d.h. uns Allah zu ergeben. In einem Vers, der parallel zu diesem ist, verwendet Allahu Teala das Wort Einladung: Bakara Sure 186. Unser großer Rabb gebietet in der Bakara 186:
 

"Wer zu Mir betet, dessen Einladung folge ich".

  Allahu Teala fährt fort:

"Aber auch sie sollen meiner Einladung folgen, sollen Mümin werden und sollen so den Irschad erlangen."
 

Allahu Teala sagt "meine Einladung" und erwähnt das Erreichen des Irschads.  Das bedeutet, daß Allahu Teala ein grundsätzliches Gebot hat, daß alle Menschen den Irschad erlangen. Das Erlangen des Irschads seitens der Menschen ist die Einladung Allahs. Und Allahu Teala möchte in der von mir vorhin genannten Schura Sure 47 uns alle zum Folgeleisten Allahs Einladung führen. Somit kommen wir an Stellen, die eng mit Allahu Tealas Einladung in Verbindung stehen. Der sechste Vers ist eben die Schura Sure 47. Unser großer Rabb lädt uns also alle zu Allah ein. Er lädt uns ein, das uns Anvertraute Allah zu ergeben. Und er lädt uns ein, Irschad zu werden.
 

  7. Vers, Müzemmil 8:
 

  "Mache Zikir durch Wiederholen Allahs Namen und  kehre von allem entbunden zu Allah zurück".

 D.h., daß unser großer Rabb in jedem dieser Verse, die ein Befehl sind, uns genau neun mal befiehlt, während des irdischen Lebens Allah zu erreichen und es uns genau neun mal zum Gebot macht.
 
 
 
 

  5.2. Nach dem Tod zu Allah zurückgebracht werden

Warum wohl hat Allahu Teala das Erreichen Allahs mit unserem Geist neun mal zum Gebot gemacht, während die Tezkiye der Seele und die Dienerschaft des physischen Körpers zu Allah hingegen nur dreimal? Weil das immer noch eine bestrittene Angelegenheit ist. Alle Menschen, Menschen, die über dieses Thema kein fundiertes Wissen haben, oder viele die eigentlich das Wissen haben müssten, haben folgende Vorstellung: "Der Mensch stirbt. Nach dem Tod geht der Geist zu Allah. So etwas wie das Erreichen Allahs mit dem Geist während des irdischen Lebens gibt es nicht. Grund für das Sterben des Menschen ist das Verlassen des Körpers durch den Geist". Wohingegen Allahu Teala genau das Gegenteil im Kur'an-i Kerim erklärt. Hier die Secde Sure 11, Allahu Teala gebietet:
 

SECDE-11: "Die für Euch beauftragten Todesengel werden kommen. Sie werden Euch erst töten, dann werdet Ihr zu Allah zurückgebracht. "

Das bedeutet, dass erst der Tod stattfindet. Dann erreichen wir Allah, kehren zu Allah zurück. Der Körper des Menschen hat 100 Milliarden Zellen. In jeder dieser Zellen gibt es Stromerzeuger, die wir Mitochondrien nennen. Diese Energiegeneratoren werden seitens des Erzengels Asrael (A.S.) mit seiner eigenen speziellen Methode abgeschaltet. Das bedeutet, dass Asrael (A.S.) den Kontakt abschaltet. Mit diesem Abbruch des Kontakts wird in unserem physischen Körper keine elektrische Energie mehr erzeugt. Das hat folgende Bedeutung: Die Fabrik des Körpers gerät ab diesem Moment in einen nicht mehr arbeitsfähigen Zustand. Mit der letzten erzeugten Energie werden die letzten Aktivitäten verrichtet, ab diesem Punkt ist das Leben beendet. Denken Sie an eine Weberei. Sie drehen während die Fabrik arbeitet die Energie ab. In dem Moment, in dem Sie abschalten, werden alle Maschinen gelähmt, angehalten. Die Produktionsaktivitäten sind beendet. Das Leben hat sein Ende gefunden. Mit dem Ende des Lebens des menschlichen Körpers eben, sehen wir, dass die Magnetfelder sich erschöpfen. Der menschliche Körper besitzt ein magnetisches System, das aus elektromagnetischen Feldern besteht. Der menschliche Körper besitzt eine magnetische Kraft, dessen einer Pol den Geist, und dessen anderer Pol die Seele zu sich ziehen kann. Weil eben die elektrische Energie abbricht und die elektromagnetischen Felder nicht mehr vorhanden sind, fällt die Kraft des physischen Körpers, die Seele und den Geist zu sich zu ziehen, auf Null. Und aus diesem Grund verlassen auf der einen Seite die Seele und auf der anderen Seite der Geist unseren Körper wie Zigarettenrauch und nehmen über unserem Haupt Gestalt an. Der Geist nimmt zu unserer Rechten, die Seele zu unserer Linken Platz ein. Das wofür sich Asrael (A.S.) interessiert ist unser Geist. Er nimmt unseren Geist und geht mit ihm zusammen auf eine siebenstufige Reise. Die auf der Parterre beginnende Reise erstreckt sich entlang des Sirat- Mustakiyms bis zu Allah. Und der menschliche Geist passiert den "Sidretil Münteha". Asrael(A.S.) hingegen kann den Sidretil Münteha (freischwebender Licht ausstrahlender Baum), der sich am Ende des Universums der Existenz befindet, nicht überqueren, da er als ein Engel erschaffen wurde. Der Grund ist, dass die Berechtigung des Überquerens des "Adem", des Nichts, des Raumfreien, unter den Geschöpfen Allahs nur dem menschlichen Geist gegeben wurde. Außer dem menschlichen Geist kann kein Geschöpf Allah erreichen. Nach dem Tod hingegen kehrt der menschliche Geist nicht zu Allah zurück, sondern er wird zurückgebracht. Das ist kein Ereignis, welches vom Menschen selber gemacht wird, sondern es ist ein mittelbares Ereignis. Wohingegen das, was Allah in neun Versen von uns will, das Erreichen Allahs mit unserem Geist während dem irdischen Leben ist. Was haben wir von der vorigen Erklärung verstanden? Wir sterben also nicht, weil unser Geist unseren Körper verlässt. Zuerst sterben wir, dann gehen die Magnetfelder zu Ende und unser Geist verläßt unseren Körper. Somit gibt es nicht den Fall, dass man stirbt, weil der Geist den Körper verlassen hat.

5.3. Das Erreichen Allahs des Geistes während dem irdischen Leben

Das Verlassen des Körpers durch den menschlichen Geist kann nie den Tod verursachen. Der Grund ist, dass der menschliche Geist, dieser Geist, der mit den Fähigkeiten versetzt wurde, Allah erreichen zu können, so programmiert wurde, an keiner Sündigung teilzunehmen, die durch den Körper, aufgrund des Einflusses der Seele, begangen wurde. Wann immer auch eine Sünde begangen wird, verlässt der Geist sofort den physischen Körper. Und er sieht den Vorfall von außen und peinigt die Seele, aufgrund ihres Sündigens, im gleichen Grad, wie sie sündigte. Der Geist hat aufgrund dessen die Eigenschaft, ständig die Seele zu peinigen. Warum gibt Allahu Teala wohl dem Geist ein solches Recht? Der Geist ist eine Existenz, die die Verpflichtung hat, Allah zu erreichen, dahingehend programmiert wurde und danach vor Sehnsucht brennt. Aber die Bedingung, das er während dem irdischen Leben Allah erreichen kann, ist die Tezkiye der Seele. Mit jeder der Tezkiye-Stufen der Seele kann der menschliche Geist auf den Himmelsstufen jeweils nur eine Stufe höhersteigen. Das bedeutet somit, dass die Vervollständigung der Nefsi Emmare durch die Seele, den Aufstieg des Geistes von der Parterre auf die erste Sufe, die Vervollständigung der Nefsi Levvame, den Aufstieg des Geistes auf die zweite Stufe, die Vervollständigung der Nefsi Mülhimme, den Aufstieg des Geistes auf die dritte Stufe bedeutet. Somit wird mit jeder Reinigungsstufe der Seele, der Geist eine Stufe aufsteigen. Letztendlich wird die Seele die Tezkiye Stufe erlangen, die Tezkiye-Reinigung vervollständigt haben, unter Kontrolle gelangen und der Geist den Sidretül Münteha passieren und Allah erreichen. Somit ist das Erreichen Allahs durch den Geist fest von der Tezkiye der Seele abhängig. Und ohne die Tezkiye der Seele ist es keinem Geist möglich, Allah zu erreichen. Es gibt also ein einziges Hindernis des menschlichen Geistes, welcher mit der Befugnis programmiert wurde Allah zu erreichen und alle seine Haslets(positiven Eigenschaften) ihm gegeben wurden, um dies zu verwirklichen: die Seele. Da also, ohne die Reinigung, ohne die Tezkiye der Seele, der Geist Allah nicht erreichen kann, wurde aus diesem Grund dem Geist die Befugnis erteilt, die Seele an die Existenz ihrer solchen Aufgabe zu erinnern. Wann immer die Seele eine Sünde begeht, eine Übeltat begeht, gibt Allahu Teala dem Geist die Befugnis, die Seele zu peinigen, damit die Seele begreift, was ihre Aufgabe ist und ihre Aufgabe erfüllt. Allahu Teala gebietet diesbezüglich folgendes:

"Wer seinen Verstand nicht gebraucht, den werden wir peinigen ".

Der Zustand, in dem der Mensch seinen Verstand nicht gebraucht, ist der Zustand, in dem die Seele nicht gereinigt wurde, sie die Tezkiye nicht erreicht hat. Und solange sie die Tezkiye nicht erreicht, steht natürlicherweise das Erreichen Allahs durch den menschlichen Geist nicht in Frage.
 

5.4. Das Salat-Gebet des Geistes in Angesicht Allahs
 

Unser Prophet S.A.V. gebietet: "Jedes Salat-Gebet ist ein Mirac "

Was sehen wir also? Da der menschliche Geist bei keiner Sündigung im physischen Körper bleibt, hat der Geist die Besonderheit, wann immer er es wünscht, den menschlichen Körper zu verlassen. Wann immer der Mensch das Salat-Gebet(Namaz) verrichtet, verlässt in jedem Moment der Geist sofort seinen Körper und steigt, die sieben Himmelsstufen überquerend, zur Gegenwart Allahs, die wir Indi Ilahi nennen, auf. Dort sucht er seinen Gebetsteppich auf(vergessen Sie nicht, das jeder einen Gebetsteppich hat), erreicht diesen Gebetsteppich und verrichtet dort sein Salat-Gebet. Vergessen wir also niemals dieses Wort unseres Propheten S.A.V. "Jedes Salat-Gebet ist ein Mirac". Das bedeutet, dass der menschliche Geist, ohne uns zu fragen, unseren Körper verlässt, sofort das Indi Ilahi erreicht (die unendliche Distanz in einem Moment überquerend) und vor der Gegenwart Allahs, ein Mirac verwirklichend, das Salat-Gebet verrichtet. Dieses Salat-Gebet(Namaz) nennen wir das Angesichts-Namaz, weil es ein Namaz ist, das im Angesicht Allahs verrichtet wird. Somit besitzt unser Geist die Befugnis unseren physischen Körper, ohne das wir sterben, ohne uns zu fragen, ohne dass wir es merken, wann immer er es möchte, zu verlassen.
 

5.5. Die Seele kann nicht nach Belieben den physischen Körper verlassen

Jetzt sticht uns hier ein Unterschied zwischen der Seele und dem Geist ins Auge. Die menschliche Seele kann nicht den Körper verlassen, wann immer der Mensch es will. Die Umlaufgeschwindigkeit der entgegengesetzten Elektronen der Seele beträgt immer die Hälfte der Umlaufgeschwindigleit der Elektronen unseres physischen Körpers. Aufgrund dieses Zustands, halb so schnell zu sein, ist es der Seele nicht möglich, nach Belieben den physischen Körper zu verlassen. Diese Umlaufgeschwindigkeiten kommen in drei Situationen ins Gleichgewicht:

1.- Beim Schlafen der Person

2.- Bei Ohnmächtigkeit

3.- Beim Tod

Bei der Entstehung dieser drei Zustände, kommt es plötzlich zu einer Abnahme der Umlaufgeschwindigkeit der Elektronen des physischen Körpers und zu einer Zunahme der Umlaufgeschwindigkeit der Elektronen der Seele. Und sobald beide ins Gleichgewicht kommen, verlässt sofort die Seele den physischen Körper. Vergessen wir nicht, dass unsere Seele jede Nacht sich von unserem physischen Körper trennt und wir ein System, welches wir Traum nennen, mit unserer Seele erleben. Und in diesem mit unserer Seele gelebten System spüren wir alles so deutlich, als ob wir ein irdisches Leben führen würden, weil unser Verstand unsere Seele steuert. D.h., dass unsere Seele in unserem physischen Körper eine Geisel ist. Unser physischer Körper ist für unsere Seele ein Aufenthaltsraum und unsere Seele hat nicht die Befugnis dazu, unseren physischen Körper nach eigenem Belieben zu verlassen. Sie kann ihn nur unter besonderen Umständen verlassen. Der Grund dafür ist, dass die Umlaufgeschwindigkeit der Elektronen der Seele (richtiger wäre es zu sagen die Umlaufgeschwindigkeit der entgegengesetzten Elektronen) die Hälfte der Umlaufgeschwindigkeit der Elektronen unseres physischen Körpers beträgt.
 
 
 

5.6. Wir sterben nicht, weil der Geist unseren Körper verläßt
 

Kommen wir zu unserem Geist. Mit einer besonderen Befugnis, die Allahu Teala dem Geist gibt, hat er die Möglichkeit die Umlaufgeschwindigkeit der Elektronen des Geistes nach Belieben einzustellen. Und der Geist kann, wann immer er möchte, durch passende Einstellung der Umlaufgeschwindigkeit seiner Elektronen an die Umlaufgeschwindigkeit der Elektronen des physischen Körpers, in einem Augenblick den physischen Körper verlassen. Somit sterben wir nicht, weil der Geist unseren Körper verläßt. Zuerst sterben wir, dann verläßt unser Geist unseren physischen Körper. Aus diesem Grund kann dieses Thema nicht mehr gegen die Bestimmungen des Kur'an-i Kerim diskutiert werden.
 

5.7. Diejenigen, die vom Erreichen Allahs während dem irdischen Leben keine Kenntnis haben, können die Erlösung nicht erlangen
 

Betrachten wir aufmerksam, weshalb Allahu Teala das Erreichen Allahs mit unserem Geist uns neun mal zum Gebot gemacht hat. Dieses Ereignis ist das Erreichen des Hidayet (Erreichen Allahs mit dem Geist). Das ist der einzige Faktor, der zur Erlösung des Menschen führt. Und leider ist es nicht möglich für einen Menschen, der diesen Faktor nicht erreicht, das Ziel Paradies zu erreichen. Wenn eben die Person nicht über das Wissen verfügt, dass der menschliche Geist Allah erreichen muß und aufgrund dieses Unwissens sich nicht wünscht, Allah zu erreichen, diesbezüglich kein Begehren hat, ist die Erlösung dieser Person, den Urteilen des Kur'an-i Kerim zufolge, nicht möglich. Diese Person kann vor der Gegenwart niemals die Erlösung erreichen. Hier die Yunus Sure 7 und 8. Allahu Teala gebietet:

"Sie sind es, die (während dem irdischen Leben, zu Lebzeiten) nicht den Wunsch haben uns zu erreichen, sie sind es, die mit dem irdischen Leben zufrieden sind und vom irdischen Leben befriedigt werden, sie sind sich über unsere Ayets (Koranverse) nicht bewußt. Der Ort an den sie gehen werden ist das Feuer."

Es erlöst sie also nicht, jene, die diese Sache aufgrund des Nicht-Wissens, dass Allah mit dem Geist während dem irdischen Leben zu erreichen ist, nicht verwirklichen. Das Nicht-Wissen ist kein Umstand für die Erlösung.
 

5.8. Auch jene, die von dem Gebot, Allah zu erreichen wissen, und es trotzdem nicht einhalten, können keine Erlösung finden

Wer auch immer während des irdischen Lebens sich nicht wünscht, Allahu Teala zu erreichen, kein derartiges Verlangen hat, für diesen Menschen sehen wir, dass die Erlösung nicht bestimmt und nicht möglich ist. Das kann sich auf zweierlei Art und Weisen manifestieren. Entweder wie in dem obigen Vers- der Mensch weiß nicht, dass man während dem irdischen Leben Allah erreichen muß- und das Nicht-Wissen rettet die Person niemals, oder sie weiß es, aber trotz ihres Wissens verwirklicht sie es nicht. Jene, die diese zweite Gruppe darstellen, werden wieder der Yunus Sure, diesmal aber dem 45. Vers zufolge, bestraft. Eben hier sagt Allahu Teala:
 

YUNUS-45: "Sie sind es, die ihren Seelen Schaden zugefügt haben. Weil sie die Ayets, bezüglich des Erreichen Allahs, verleugnet haben. Und sie können niemals das Hidayet erreichen".

Es gibt also auch solche Menschen, die Arabisch können, die den Kur'an-i Kerim untersucht haben und die Ayets gesehen haben. Sie haben gesehen, dass diesen Ayets zufolge die Menschen verpflichtet sind, während des irdischen Lebens Allahu Teala zu erreichen. Aber trotzdem sagen sie, dass solche Ayets keine Gültigkeit haben, "wir erklären sie für ungültig" und "wir dementieren sie". Sie sagen also: "Wie sehr diese Ayets auch vom Erreichen Allahs berichten, gilt dieses Erreichen nach Beendigung des irdischen Lebens, nach dem Tod. Während des irdischen Lebens ist so etwas nicht möglich". Eben jene, die so sprechen, sagt Allahu Teala, haben ihren Seelen geschadet. In der Araf Sure 9 sagt Allahu Teala:

ARAF-9: "Diejenigen, die ihren Seelen schaden, sind diejenigen, die die Ayets Allahs unterdrücken (tyrannisieren) und ihre Verdienste sind geringer als ihre Sünden"

Und in der Müminun Sure 103 wird geboten:

MÜMINUN-103: "Jene deren Verdienste geringer sind als deren Sünden, sind diejenigen, die ihren Seelen schaden. Sie werden für immer in der Hölle bleiben".

Das bedeutet, dass diesem Vers zufolge, parallel zu der Araf Sure 9, das Verleugnen der Verse bezüglich des Erreichens Allahs während des irdischen Lebens durch diese Person, das Tyrannisieren dieser Verse bedeutet. Da jemand, der die Verse tyrannisiert, seiner Seele schadet, und jemand, der seiner Seele schadet für immer in der Hölle bleiben wird, gibt es für diejenigen, die während des irdischen Lebens Allah nicht erreichen möchten, keine Erlösung. In der Araf Sure 40 kommt Allahu Teala wieder zum gleichen Schluss. Und sein Zeichen ist wie folgt:

1- Jene die unsere Verse tyrannisieren

2- Die Hochmütigen

"Ihnen eben öffnen sich die Himmelstore nicht", gebietet Allahu Teala. Das Erreichen Allahs nach dem Tod steht fest, weil in vielen Versen Allahu Teala "nach dem Tod werdet ihr alle zu mir zurückgefürt " sagt- mit dem Geist. Das bedeutet, dass kein Mensch davon ausgenommen ist. Wer auch immer die Person ist, wenn sie während dem irdischen Leben ihren Geist nicht zu Allah geführt hat, solch einer Pflicht nicht gefolgt ist, wird sie unbedingt am Ende, nach dem Tod, ihren Geist mittels Asrael A.S. zu Allahu Teala führen. Und allen Menschen sind die Himmelstore geöffnet. Ausnahmslos werden den Geistern aller Menschen die Himmelstore mit Sicherheit geöffnet, weil Asrael A.S. mit ihnen ist. Aber es gibt eine große Unzulänglichkeit: Die Sache, die Allah befahl, wurde nicht befolgt. Und die Erlösung der Person ist aus diesem Grund nicht möglich. Eben auch das Erreichen Allahu Tealas durch den menschlichen Geist nach dem Tod ist eigentlich kein Erreichen, sondern ist ein Zurückgebrachtwerden. Es ist ein Vorgang, der durch Asrael A.S. verwirklicht wird.

Es ist zu sehen, dass, obwohl sie die Verse bezüglich des Erreichens Allahs während des irdischen Lebens (mit dem Geist) kennen, unmöglich Erlösung erlangen können, wenn sie die Verse verleugnen oder ihnen nicht Folge leisten.
 

5.9. Die Folge der drei Eide

Wie wir soeben schon gesagt hatten kann es zwei Gründe dafür geben, dass ein Mensch solch eine Pflicht nicht einhält:

1- Die Person kennt die Verse nicht. Aber das erlöst sie nicht.

2- Die Person kennt die Verse, hält sie aber nicht ein oder erklärt sie für nicht richtig. Auch das kann sie nicht erlösen.

Auf jeden Fall muss ein Mensch die vor der Zeit Allah geleisteten Eide einhalten. Wir sehen somit, dass auf der einen Seite, die von uns Allah geleisteten Eide und auf der anderen Seite das zum Gebot machen dieser Eide durch Allah, uns zwingen, unbedingt unsere drei Allah geleisteten Eide einzuhalten. Ich wiederhole die uns von Allah zum Gebot gemachten und von uns gehaltenen Eide:

1- Der Yemin-Eid unserer Seele während dem irdischen Leben die Tezkiye zu erlangen.

2- Der Misak-Eid unseres Geistes während dem irdischen Leben Allah zu erreichen.

3- Der Ahd-Eid unseres physischen Körpers zum Diener Allahs zu werden.

Wie denn auch Allahu Teala in der Zariyat Sure 56 gebietet:

ZARIYAT-56: "Wir haben die Menschen und Cins aus keinem anderen Grund, als uns Diener zu werden, erschaffen".

Das bedeutet, dass alle Menschen erschaffen wurden, um Allah zum Diener zu werden und im Inhalt unserer Eide ist das sowieso mit seiner Gesamtheit enthalten. Wie wir soeben gesagt haben, sehen wir, dass beim Einhalten dieser drei Eide diese Menschen das Paradies erreichen. Wenn wir die Voraussetzungen des Erreichens das Paradies betrachten, sehen wir unsere drei Eide. Wir haben vor der Zeit Allahu Teala diese drei Eide gegeben. Und auf die drei Eide folgend hat Allahu Teala geboten:

"Wer immer auch unter meinen Dienern diese mir geleisteten drei Eide einhält, denen verspreche ich mein Paradies".

Das bedeutet, die von uns Allah geleisteten Eide und das den Eiden gegenüberstehende Versprechen Allahs, uns ins Paradies aufzunehmen, gebar zwischen Allah und uns, zwischen unserem großen Rabb und uns, ein Abkommen. Eben diesen Eid, nennt Allahu Teala "das Gelübde mit Allah" in unserem Kur'an-i Kerim. Wie ich schon sagte, sagt Allahu Teala in der Maide Sure7: "Ich habe Euch alle mit den mir geleisteten Eiden, Gelübden gebunden". Auf der anderen Seite sehen wir in der Kaf Sure 32, dass Allah uns an jenem Tag ein Versprechen geleistet hat. Denn Allahu Teala sagt in der Kaf Sure 31:
 

KAF-31: "Das Paradies wurde den Eignern der Takva nicht fern sondern nah gebracht"

"Das ist das Euch versprochene Paradies".

Das bedeutet, dass Allahu Teala uns vor der Zeit, am "Elestü Birabbiküm" Tag, am "Kaalu Bela" Tag ein Versprechen gab. Und aufgrund dieses Versprechens unseres großen Rabbs ist ein Gelöbnis zwischen uns entstanden und wir sind mit unserem grossen Rabb in ein Abkommensverhältnis getreten. Die eine Partei, Allah, gab ein Versprechen, uns in sein Paradies aufzunehmen. Die andere Partei sind wir. Und wir geben Allahu Teala drei Eide auf einmal. Der erste Eid ist die Tezkiye(Reinigung) unserer Seele, der zweite Eid ist die Dienerschaft unseres physischen Körpers zu Allah, der dritte Eid ist das Erreichen Allahs unseres Geistes. Und unser großer Rabb befiehlt uns die Einhaltung dieser drei Eide in offener Art und Weise in der Enam Sure 152. Die zehn Gebote die Allahu Teala allen Propheten gab, treten auch in unserem Kur'an-i Kerim auf. Er hat sie auch unserem Propheten S.A.V. gegeben. Diese zehn Gebote reiht Allahu Teala wie folgt auf. Enam Sure 151, 152 und 153:

1- Behandelt Eure Mutter und Euren Vater mit Wohlwollen

2- Tötet eure Töchter nicht aufgrund von Armut

3- Betreibt keine Vielgötterei

4- Tötet niemanden ungerechtfertigt

5- Das Maß und die Waage wieget richtig

6- Wenn ihr als Zeuge Aussagen müsst, selbst wenn es der allernäheste Verwandte ist, saget die Wahrheit

7- Nähert Euch nicht dem Eigentum von Waisen

8- Weder der geheimen noch der offenen Unzucht nähert euch auf keine Weise

9- Haltet euren Eid(Ahd) mit Allah unbedingt ein

10- Teilt Euch nicht in Gruppen auf

Was ist unser Eid mit Allah? Die drei Eide die wir vorher gesagt haben. Und wie wir diese Eide einhalten erklärt Allahu Teala in der Enam Sure 152 und sagt:

"Das ist, auf dem Sirat-i Mustakiym zu sein".

Das bedeutet, dass es einen Weg gibt, der zu Allah führt- der Sirat-i Mustakiym. Die Person, die diesen Weg erreicht, ist eine Person, die sich in Bewegung versetzt hat, um ihren Eid mit Allah einzuhalten. Und somit sehen wir, dass in den Beziehungen zu Allahu Teala, Allah von uns ganz offen verlangt, die vor der Zeit Allah geleisteten drei Eide einzuhalten. Er hat sie uns zum Gebot gemacht und wir müssen sie einhalten.

In der Enam Sure 153 sagt uns Allahu Teala unser zehntes Gebot:
 

ENAM-153: "Teilt euch nicht in Sekten auf, besitzt nur eine Gruppe, und das ist die Gruppe derjenigen, die sich auf dem Sirat-i Mustakiym befinden" .

Wohin man gelangt, wenn man diese Allah geleisteten Eide einhält, haben wir vor kurzem gesagt.

Gemäß der Fecr Sure 27,28,29 und 30 sagt Allahu Teala der Seele: "Sei mit Allah zufrieden und gewinne die Zufriedenheit Allahs(also erreiche die Tezkiye)".

Den Geist spricht Er an: "Und Du erreiche deinen Rabb".

Den physischen Körper spricht Er an: "Dann trete unter meine Diener".

Und im 30. Vers sagt Er: "Und trete ein in mein Paradies" .

Wer immer auch diese Allah geleisteten drei Eide einhält, für so jemanden ist das Erreichen des Paradieses gegeben. In der Schems Sure 9 sagt Allahu Teala dasselbe:

SCHEMS-9: "Wer auch immer seine Seele reinigt, erreicht unbedingt das Felah (die Erlösung)".

Welchen der drei Eide, die wir Allah geleistet haben, wir auch erfüllen, die anderen beiden werden unbedingt miterfüllt, da jemand, der mit seinem Geist Allah erreicht hat, unbedingt auch seine Seele gereingt hat. In Analogie dazu hat jemand, der seine Seele gereingt hat, seinen Geist zu Allah geführt und sein physischer Körper ist zum Diener Allahs geworden. Wer unter die Diener Allahs aufgenommen wurde, hat mit Sicherheit sowohl seine Seele gereinigt, als auch seinen Geist zu Allah geführt. Gleich welchen Eid wir auch einhalten, aufgrund des Einhaltens dieses Eids halten wir mit Sicherheit auch die jeweils anderen beiden Eide ein. In diesem Fall sehen wir, dass das Einhalten dieser vor der Zeit Allah geleisteten Eide für uns eine Erlösung, eine Rettung ist. Und aufgrund dieser Rettung gelangen wir in Gegenwart Allahu Tealas, bezüglich unseres Ahd (unsere drei Eide) gegenüber Allah, zum Ziel. Bis zu diesem Punkt, den wir erreicht haben, geben die Dinge, die wir gesagt haben, den ersten Teil der Beziehungen zu Allah wieder. Im ersten Teil gibt es die Eide, die wir Allah leisteten und das Einhalten dieser Eide. Und mit dem Einhalten dieser Eide ist letzlich das Erreichen des Paradieses verknüpft. Eben diese Eide stellen in unserer Beziehung zu Allah die erste Etappe dar. Und die Belohnung ist die Glückseligkeit im Jenseits, d.h. das Paradies. Jemand der diese Eide eingehalten hat, hat die irdische Glückseligkeit noch nicht erlangt. Nur das Glück im Jenseits ist für diese Person gegeben. Aufgrund dessen sehen wir, dass in der Beziehung zu Allah weder die Eide, noch die daraus resultierenden erreichten Ziele endgültige Ziele sind. Denn die zweiten Ziele sind auf höherem Niveau, gehen über die der Eide hinaus.

Wer seinen Yemin-Eid, seinen Misak-Eid und seinen Ahd-Eid verwirklicht, der ist jemand, der den Islam im Kuran lebt. Das Leben des Islam gemäß dem Kuran ist TASAVVUF. Vor 14 Jahrhunderten haben unser Prophet S.A.V. und die gesamte Sahabe (die ihm Ergebenen) den Islam im Kuran gelebt. Sie haben also das TASAVVUF gelebt. Heute,14 Jahrhunderte später, wird leider das TASAVVUF, d.h. der Islam im Kuran zum größten Teil nicht mehr gelebt.
 
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Re: 5- Die drei Eide
« Posted on: 30 Temmuz 2010, 21:27:30 »

 
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